Vergütungsansprüche gegen GKV verjähren nach 12 Monaten

Vergütungsansprüche von Physiotherapeuten gegen gesetzliche Krankenversicherungen können Therapeuten in der Regel nur zwölf Monate geltend machen. Nach § 12 Ziff .4  des Rahmenvertrages und § 3 Ziff. 2 der Vergütungsvereinbarung ist eine Geltendmachung von Vergütungsansprüchen auf einen Zeitraum von zwölf Monaten begrenzt.

Auf eine Verjährung muss sich die Kasse allerdings berufen, wenn sie nicht zahlen will. In der Vergangenheit wurden hier wohl häufig Ausnahmen zugelassen. Derzeit werden zu spät eingereichte Abrechnungen meist nicht mehr bezahlt.

Deshalb ist dem Physiotherapeuten anzuraten, zeitnah abzurechnen.