Impfpflicht: Landkreis Lüneburg ist ebenso schnell

Wir haben nunmehr auch Fälle aus dem Landkreis Lüneburg vorliegen, in welchen erkennbar wird, dass die einrichtungsbezogene Impfpflicht dort besonders genau genommen wird und man schnell handeln will. So liegen uns bereits Schreiben von Beschäftigten im Gesundheitswesen vor, welche vom Landkreis Lüneburg aufgefordert wurden, bereits bis zum 31.03.2022 den Nachweis über eine Erstimpfung vorzulegen oder einen Genesenennachweis bzw. das ärztliche Zeugnis über medizinische Kontraindikationen. Es wird auch schon bereits mitgeteilt, dass eine Fristverlängerung nicht gewährt wird. 

 

Demnach ist derzeit erkennbar, dass insbesondere in Rheinland-Pfalz und nunmehr auch im Norden von Deutschland die Gesundheitsämter schnell handeln und die Kontrolle der einrichtungsbezogenen Impfpflicht sehr ernst nehmen. 

 

Aus Süddeutschland sind uns zwischenzeitlich mehrere Informationen zugeleitet worden, dass die Gesundheitsämter die Belegschaft erheblich aufstocken, um Kontrollen der einrichtungsbezogenen Impfpflicht vorzunehmen. 

 

Auf der anderen Seite gibt es nach wie vor eine Vielzahl von Argumenten, welche ermöglichen könnten, dass auch Ungeimpfte weiterhin im Gesundheitswesen tätig sein können. Hier kommt es jedoch immer auf den Einzelfall an und viele Betriebe wollen auch diese ungeimpften Mitarbeiter auf keinen Fall verlieren und für die Weiterbeschäftigung kämpfen. So droht eben eine Unterversorgung der Patienten, welcher entgegengewirkt werden soll. 

 

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